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Juniorprofessur

Eine Juniorprofessur stellt eine Alternative zur klassischen Habilitation dar, sich für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren. Bei der Juniorprofessur handelt es sich um eine befristete Qualifikationsstelle mit geringerem Gehalt, geringerer Ausstattung und geringerer Lehrverpflichtung als eine Professur. Juniorprofessor_innen können an der PH SG für sechs Jahre zu Beamten auf Zeit ernannt werden, wobei i.d.R. nach drei bis vier Jahren eine Zwischenevaluation erfolgt.

Ist eine Juniorprofessur dagegen erfolgreich abgeschlossen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Berufung auf eine Professur erbracht. Eine Habilitation ist damit nicht mehr notwendig.

Voraussetzungen für die Berufung auf eine Juniorprofessur sind i.d.R. eine hervorragende Promotion, die besondere Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten sowie die pädagogische Eignung. Die Juniorprofessur bietet jungen Nachwuchswissenschaftler_innen den Raum, selbstständig zu forschen und zu lehren. Sie sind damit den Hochschullehrer_innen gleichgestellt. 

Mit dem Juniorprofessuren-Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst bietet das Land Baden-Württemberg ein interessantes Förderprogramm, mit dem die Durchführung eines eigenen Forschungsvorhabens von Juniorprofessor_innen bei Bewilligung bis zu drei Jahre finanziell unterstützt wird. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass die Juniorprofessor_innen während des gesamten Förderzeitraums an der Hochschule beschäftigt sein müssen.

Weitere Informationen zu diesem Programm sowie zu weiteren Fördermöglichkeiten in der Postdoc-Phase finden Sie in der Broschüre Forschungsfinanzierung.